Haushaltskrise gefährdet Kita- und Schulangebote

Heidelberg

Heidelbergs Schulden steigen bis Ende 2026 auf knapp 468 Millionen Euro. Sparmaßnahmen treffen direkt Familien: Kita-Gebühren werden in eine neue Entgeltstufe VII angehoben und Schulanfängerwochen werden gestrichen.

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Positionen der Parteien

GrüneBündnis 90/Die Grünen

Die Grünen wollen Bildungs- und Sozialangebote so weit wie möglich von Sparmaßnahmen ausnehmen. Die Kita-Gebührenerhöhung wird als sozialpolitisch falsch kritisiert.

CDUCDU

Die CDU sieht die Haushaltskonsolidierung als unausweichlich und befürwortet das Maßnahmenpaket grundsätzlich, pocht aber darauf, Einsparungen sozial verträglich zu gestalten.

SPDSPD

Die SPD hat sich gegen die Erhöhung der Kita-Gebühren und die Streichung der Schulanfängerwochen ausgesprochen. Familien dürften nicht die Hauptlast der Haushaltskrise tragen.

Die Heidelberger

Die Heidelberger fordern mehr Transparenz bei den Sparmaßnahmen und eine Bürgerbeteiligung, bevor Leistungen für Kinder und Familien gestrichen werden.

FDPFDP

Die FDP unterstützt die Haushaltskonsolidierung und sieht Effizienzgewinne in der Verwaltung als Schlüssel — Gebührenerhöhungen seien einer der wenigen ehrlichen Wege, Kosten zu decken.