ÖPNV-Angebot durch Haushaltskürzungen zu stark eingeschränkt

Heidelberg

Der städtische Zuschuss zum HD4mobility-Deutschlandticket wird reduziert und das Kurzstrecken-/Stadtteilticket gestrichen. Bürger haben in der Haushaltsbefragung eine Stärkung des Nahverkehrs als wichtigstes Anliegen genannt.

Deine Meinung

+0

0 Stimmen

Positionen der Parteien

GrüneBündnis 90/Die Grünen

Die Grünen lehnen Kürzungen beim ÖPNV grundsätzlich ab. Das Kurzstreckenticket und der volle HD4mobility-Zuschuss sollen erhalten bleiben — Klimaschutz und soziale Teilhabe erforderten starke Nahverkehrsangebote.

CDUCDU

Die CDU erkennt die Haushaltszwänge an, mahnt aber, Kürzungen beim ÖPNV behutsam vorzunehmen, um die Akzeptanz des öffentlichen Nahverkehrs nicht zu gefährden.

SPDSPD

Die SPD hat im Gemeinderat gegen die Streichung des Kurzstreckentickets gestimmt und fordert eine dauerhafte Finanzierungslösung für das Deutschlandticket ohne Abstriche beim Angebot.

Die Heidelberger

Die Heidelberger fordern eine Prüfung alternativer Einnahmequellen für die ÖPNV-Finanzierung, bevor Leistungen gestrichen werden — etwa über eine City-Maut für den Autoverkehr.

FDPFDP

Die FDP plädiert für einen effizienten, verlässlichen ÖPNV und unterstützt grundsätzlich das Deutschlandticket. Dennoch müsse die Stadt Leistungen priorisieren und nicht dauerhaft über ihre Verhältnisse finanzieren.