Mietpreise in Tübingen zu hoch

Tübingen

Die durchschnittlichen Mietpreise für Wohnungen und Zimmer sind im Vergleich zu umliegenden Städten und dem regionalen Einkommensniveau sehr hoch. Dies erschwert vielen Einwohnern, insbesondere Studierenden und Familien, die Wohnungssuche.

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Positionen der Parteien

GrüneAL/Grüne

AL/Grüne wollen die städtische Wohnbaugesellschaft GWG stärken und bei Grundstücksvergaben Genossenschaften bevorzugen; sie setzen auf Innenentwicklung, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, ohne Neubaugebiete am Stadtrand auszuweisen.

SPDSPD

Die SPD fordert eine Milieuschutzsatzung für die Südstadt, konsequentes Vorgehen gegen Mietwucher und Leerstand sowie eine Stärkung der GWG, damit diese ihren Auftrag zum sozialen Wohnungsbau erfüllen kann.

CDUCDU

Die CDU vertritt, dass Mieten dauerhaft nur durch mehr Wohnungsneubau gesenkt werden können, wenn sich Angebot und Nachfrage entsprechend den Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft angleichen.

LinkeTübinger Linke

Die Tübinger Linke betrachtet Boden als öffentliches Gut und Wohnen als Menschenrecht; sie fordert stadtpolitische Eingriffe zur Schaffung von mehr bezahlbarem Wohnraum und die Bekämpfung renditegetriebener Verdrängung.